HOCHSCHULE LUZERN: Top-Chancen für Diplomanden der Hochschule

600 Studierende erhalten diesen Sommer ein Bachelor-Diplom der Hochschule Luzern. Sie werden zunächst besser verdienen als ihre Kollegen von der Uni.

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Studenten der Hochschule Luzern – Wirtschaft an einer Vorlesung im letzten Jahr. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Studenten der Hochschule Luzern – Wirtschaft an einer Vorlesung im letzten Jahr. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Wer im Sommer ein Diplom bei der Hochschule Luzern macht, darf fortan den Titel Bachelor tragen. Das ist eine Premiere. Denn die Hochschule Luzern, eine der noch jungen Schweizer Fachhochschulen, hat den neuen Titel erst vor vier Jahren eingeführt.

In den nächsten Wochen finden die ersten Diplomprüfungen nach dem neuen System statt. 600 Personen werden daran teilnehmen.

Möglicher Grund ist die boomende Wirtschaft
Die allermeisten von ihnen haben ausgezeichnete Berufschancen. «Besonders Absolventen der Fachrichtungen Wirtschaft, Technik und Architektur sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt», sagt Jaggy.

«Anfang Juni finden Kontaktgespräche von Studenten dieser drei Fachrichtungen mit Vertretern aus der Wirtschaft statt. Es haben sich so viele Firmen angemeldet wie noch nie: insgesamt 75.» Das könne zwei Gründe haben: «Vielleicht liegt es daran, dass die Wirtschaft boomt. Vielleicht auch daran, dass die Bachelor-Studiengänge für Arbeitgeber attraktiver sind.»

«Unterschied gleicht sich nach zwei, drei Jahren aus»
Auch die Lohnaussichten der jungen Bachelors sind ausgezeichnet. Eine Studie von Economiesuisse zeigt sogar: Ein Jahr nach Studienabschluss verdient ein Fachhochschul-Absolvent im Schnitt sechs Prozent mehr als ein Berufstätiger mit Uni-Diplom.

Jörg Lienert, Unternehmensberater in Personalfragen, bestätigt die Ergebnisse dieser Studie, relativiert jedoch: «Nach zwei, drei Jahren gleicht sich dieser Unterschied in der Regel aus. Hat ein Uni-Absolvent sich genügend Berufspraxis erworben, holt er den Fachhochschul-Absolventen in der Regel ein.»

Daniela Bühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.