Hochschule Luzern untersucht Reiseverhalten im Zusammenhang mit der Coronapandemie

Das nationale Forschungsprogramm «Covid-19» des Schweizerischen Nationalfonds unterstützt ein Corona-Forschungsprojekt der Hochschule Luzern. Die Studie ermittelt, wie eine Pandemie das Reiseverhalten der Menschen beeinflusst.

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(spe) Die Studie der Hochschule Luzern (HSLU) soll herausfinden, wie Reisende das Risiko von Infektionskrankheiten wahrnehmen und wie sich das auf die Entscheidungen bezüglich des Reiseverhaltens auswirkt. Zudem soll die Studie zeigen, was dies für die Akzeptanz und Umsetzung verschiedener Massnahmen wie etwa Abstandhalten, Händewaschen und Maskentragen in den Ferien bedeutet. Dadurch könnten Eindämmungsmassnahmen im Tourismus verbessert werden, so die HSLU in einer Medienmitteilung.

Das Forschungsprojekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert und legt den Schwerpunkt auf die Wahrnehmung der Gesundheitsrisiken von Touristen auf Reisen in der Zeit nach dem Corona-Lockdown. Die Studie untersucht, welches Reiseverhalten die Menschen ausüben und welches sie vermeiden.

Zunächst wird mittels einer repräsentativen Umfrage bei der Schweizer Bevölkerung die Einflussdimension ermittelt. Danach sollen verschiedene Massnahmen und Interventionen erforscht werden. Daraus erarbeiten die Forschenden Strategien und Richtlinien zur Verhütung von Infektionen und Empfehlungen im touristischen Bereich für wirksame Interventionen. Die Ergebnisse sollen auch den Bundesämtern helfen, unter anderem dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS).