HOCHSCHULE LUZERN: Weite Anreise für eine Lektion

An der Hochschule Luzern lässt man Deutsche für nur einzelne Lektionen einfliegen. Nicht zuletzt, weil der Studienleiter selber aus Deutschland stammt.

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Luzerns Bildungsdirektor Anton Schwingruber rechtfertigt: «Grundsätzlich zählt Qualifikation vor Nationalität.» (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Luzerns Bildungsdirektor Anton Schwingruber rechtfertigt: «Grundsätzlich zählt Qualifikation vor Nationalität.» (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Drei Viertel der Dozenten des Kurses CAS Strategic Communication an der Hochschule Luzern kommen aus Deutschland. Die Professoren reisen teils extra für einen Ausbildungstag nach Luzern. 

Prof. Michael Boenigk, Studienleiter des Lehrgangs, der für die Zusammenstellung der Dozenten zuständig ist, sagt: «Zum einen bin ich selber aus Deutschland und habe trotz fünfzehnjähriger Tätigkeit in der Schweiz immer noch ein Netzwerk zu deutschen Hochschulen, zum andern gibt es in Deutschland mehr qualifizierte Hochschulprofessoren, die bereit sind, bei uns zu unterrichten.»

Dabei soll es sich auch um eine Budgetfrage handeln. «Zwei von drei bei uns im CAS Strategic Communication tätigen Professoren von einer Deutschen Universität verdienen wahrscheinlich ein ungefähr nur halb so hohes Gehalt, wie ein arrivierter Schweizer Universitätsprofessor im betreffenden Fachgebiet verdienen würde», erklärt Michael Boenigk.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».