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HOCHSCHULE LUZERN: Würfel informiert über das Befinden Angehöriger

Das europäische Forschungsprojekt «Relaxed Care» hat einen Würfel entwickelt, der eine ständige Verbindung zwischen älteren Personen und ihren Angehörigen herstellt. Das iHomeLab der Hochschule Luzern ist unter anderem für die komplette Hard- und Software zuständig.
Die Anzeigen des Würfels können auch auf dem Smartphone abgerufen werden. (Bild: pd/iHomeLab)

Die Anzeigen des Würfels können auch auf dem Smartphone abgerufen werden. (Bild: pd/iHomeLab)

Je ein Würfel, beispielsweise aufgestellt in der Wohnung einer alleinlebenden, älteren Mutter und in jener ihres erwachsenen Sohns, stellt eine ständige Verbindung zwischen den beiden her. Die Würfel zeigen an, ob es dem anderen gut geht, ob er aktiv ist oder Gesellschaft möchte.

Sensoren in der Wohnung stellen Änderungen im Lebensrhythmus der Personen fest. Ist alles im gewohnten Bereich, schimmert der Würfel grün, was so viel heisst wie «Alles in Ordnung, mir geht es gut». Weicht der Rhythmus auffällig ab, wechselt der Würfel die Farbe.

Zudem können auch aktiv Signale gesendet werden. So können beispielsweise Botschaften zum gemeinsamen Essen, einem Spaziergang oder ein simples «ich denke gerade an dich» ausgetauscht werden.

Abgerundet wird das System durch eine Smartphone App, welche über dieselbe Funktionalität wie der Würfel verfügt.

Der Würfel soll in Zukunft wie ein Lifestyle Objekt gut sichtbar in der Wohnung stehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Hochschule Luzern vom Donnerstag.

Technische Machbarkeit geprüft

Das iHomeLab der Hochschule Luzern hat innerhalb des Projekts die komplette Hard- und Software des Würfels entwickelt. Weiter hat es beim Projektstart aus den Wünschen der Benutzer die technischen Anforderungen an den Würfel abgeleitet. Sowohl diese Anforderungen als auch die technische Machbarkeit wurden beim Bau der Prototypen durch das iHomeLab geprüft und bewiesen.

Nominiert für europäischen Forschungspreis

«Relaxed Care» gehört zu den drei Finalisten des «AAL Award». Der europäische Forschungspreis wird jährlich an herausragende Projekte verliehen, die das unabhängige Leben von älteren Menschen in den eigenen vier Wänden fördern. Der Sieger wird am 24. September im belgischen Gent gekürt.

Das im Mai 2013 gestartete Forschungsprojekt dauert insgesamt drei Jahre und hat ein Budget von 3 Millionen Euro.

pd/zim

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