HOCHSCHULE: Till Velten leitet den «Master of Fine Arts»

Till Velten übernimmt an der Hochschule Luzern per Juni 2008 die Leitung des Masterstudiengangs Master of Arts in Fine Arts. Der 47-jährige Künstler lebt und arbeitet in Berlin und Basel.

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Till Velten. (Bild pd)

Till Velten. (Bild pd)

Till Velten studierte an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler in den Klassen von Fritz Schwegler sowie von Gerhard Richter. Nach seinem Studium nahm er eine Professur an der Kunsthochschule Kassel an. In seiner künstlerischen Arbeit lässt sich der 47-Jährige von Neugier und Forschungsdrang leiten. Über Interviews und Gespräche mit Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen erforscht er die Welt. Die Hochschule Luzern – Design & Kunst schätzt sich glücklich, diesen aussergewöhnlichen Künstler als Leiter des neuen Masterstudiengangs gewonnen zu haben, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Arbeit an freien Projekten im Fokus
Der praxis- und forschungsorientierte Master of Fine Arts richtet seinen Fokus auf Kunst im öffentlichen Raum. Die Grundlage des flexibel strukturierten Studiums ist die persönliche künstlerische Arbeit an freien Projekten. Zum Unterricht gehören, nebst den Projekt- und Theoriemodulen, in welchen die Arbeiten entwickelt und analysiert werden, auch die Vermittlung von Kenntnissen im Kunstprojektmanagement, die öffentliche Präsentation sowie die Kooperation mit Expertinnen und Experten. Basierend auf den Forschungsschwerpunkten des Instituts Kunst, «Kunst und Öffentlichkeit» sowie «künstlerische Materialforschung», werden den Studierenden Methoden der Kunstforschung vermittelt. Zudem können sich die Studierenden aktiv an Forschungsprojekten in diesen Feldern beteiligen.

Die Absolventen des zweijährigen Studiums können zwischen zwei Majors wählen, die miteinander verbunden sind: Art in Public Spheres und Art Teaching. Methodisch und inhaltlich basiert das Masterstudium an der Hochschule Luzern – Design & Kunst auf dem Zusammenspiel von künstlerischer Praxis und pädagogischer Vermittlung.

scd