HOCHWASSER: Der Regen weckt ungute Gefühle

Die Abflussmenge der Engelberger Aa hat am Samstag eine erste, kritische Grenze erreicht. Der kantonale Sonderstab für Naturgefahren wurde einberufen. Dies weckt Erinnerungen an 2005.

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Die Engelberger Aa wird mit regelmässigen Kontrollgängen überwacht. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Die Engelberger Aa wird mit regelmässigen Kontrollgängen überwacht. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Damals hatte das Jahrhunderhochwasser auch die Kantone Nid- und Obwalden heimgesucht.

Die Abflussmenge der Engelbergeraa hatte die Grenze von 80 Kubikmetern pro Sekunde überschritten. «Ab diesem Wert wird intern automatisch Alarm ausgelöst», erklärt Stabschef Xaver Stirnimann. Fortan wurde der Fluss mit Kontrollgängen überwacht. Über die Ufer treten würde die Engelbergeraa ab zirka 150 Kubikmeter pro Sekunde in Buochs.

Der Pegel des Vierwaldstättersees hatte in jener Nacht mit etwas mehr als 434,03 m ü. M. den bisherigen Höchststand in diesem Jahr erreicht (beim Hochwasser 2005 lag er bei maximal 435,47 m ü. M.). Die Schadengrenze liegt bei 434.50 m ü. M.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.