HOCHZEITSMESSE: Enttäuschte Aussteller fordern Geld zurück

Die Absage der Hochzeitsmesse «Hochzyt» auf der Luzerner Allmend treibt die Aussteller auf die Barrikaden. Sie werfen der Organisatorin Missmanagement vor.

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Wie schon in den Jahren zuvor, hätte ende Januar auf der Allmend die Messe «Hochzyt» stattfinden sollen. (Bild Esther Michel/Neue LZ)

Wie schon in den Jahren zuvor, hätte ende Januar auf der Allmend die Messe «Hochzyt» stattfinden sollen. (Bild Esther Michel/Neue LZ)

Die Messe Hochzyt hätte vom 26. bis 27. Januar auf der Allmend in Luzern stattfinden sollen. Nachdem die Veranstalterin, die «Hochzyt GmbH» die Messe kurzfristig abgesagt hat, wollten mehrere Aussteller die Messe in eigener Regie durchführen.

Doch die zu diesem Zweck gebildete IG Hochzeitsmesse kam zum Schluss, dass eine Messe in Eigenregie nicht realisierbar ist.

Geld ist weg
Eine wichtige Voraussetzung für die Rettungsaktion der Messe war, dass die Organisatorin die Vorauszahlungen  zurück erstattet. Nur ist dies nicht möglich, weil das Geld laut Erika Rimoldi, Inhaberin von «Hochzyt GmbH», für Anschaffungen wie Teppiche, Werbung, Eintrittskarten und zudem für laufende Rechnungen ihrer Firma eingesetzt wurden.

Neue Messe
Rimoldi hat die Messe aus gesundheitlichen Gründen abgesagt: «Ich hatte im Dezember zwei Herzinfarkte.» Sie versichert, dass sie bis zuletzt versucht habe, Organisatoren zu finden. «Aber niemand wollte die Messe durchführten, weil der Aufwand sehr gross ist.»

Dass ihr Missmanagement vorgeworfen wird, hat sie vor den Kopf gestossen. «Ich habe doch meine Hilfe angeboten. Das Material für die Messe war ja bereits vorhanden.»

2009 soll eine neu konzipierte Hochzeitmesse unter der Trägerschaft der IG Hochzeitsmesse stattfinden. Möglich ist künftig auch eine Zusammenarbeit mit der Messe Luzern AG.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung