HOCHZEITSMESSE: «Hochzig» verschafft sich mit PR-Aktion Gehör

Die Nachricht, dass Fridolin Schwitter von der Stadtverwaltung Luzern ins Kloster geht, hat über die Region hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Ein willkommener Anlass für die Luzerner Hochzeitsmesse, Werbung in eigener Sache zu machen.

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Gute Miene zum schönen Spiel: Fridolin Schwitter beim Fotoshooting vor dem Luzerner Stadthaus. (Bild pd)

Gute Miene zum schönen Spiel: Fridolin Schwitter beim Fotoshooting vor dem Luzerner Stadthaus. (Bild pd)

«Der 49-jährige Ökonom, der sein Amt als Beauftragter für Wirtschaftsfragen der Stadt Luzern auf April aufgeben wird, staunte nicht schlecht, als die vier bezaubernden Bräute ihn mit sanfter Gewalt 'entführten'», heisst es in einer Medienmitteilung. Die Schönen hätten ihn angesichts seines Plans, im Frühjahr ins Kloster einzutreten, gebeten, die am Freitag auf der Luzerner Allmend startende Hochzeitsmesse zu besuchen und sich dort nochmals gut überlegen, ob ihm sein Entschluss wirklich ernst ist. Fridolin Schwitter sei sichtich amüsiert über die Entführungsaktion gewesen, wie es weiter heisst.

Hier war zweifellos ein talentierter Werber am Werk. Und der «Hochzig» dürfte PR sicherlich gut tun: Nach den Wirren um den Vorgänger «Hochzyt», der im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt werden musste, dürfte das Ansinnen der Veranstalter gross sein, wieder eine Kontinuität zu gewährleisten.

scd