HÖHERE FACHSCHULEN: Studenten müssen bald mehr Schulgeld zahlen

Weil das Finanzierungssystem wechselt, müssen Studenten bald tiefer in die Tasche greifen. Folgen hat der Wechsel auch für die Schulen.

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Fachstudenten – im Bild eine Szene von der Schweizerischen Hotelfachschule – drohen höhere Ausbildungskosten. (Archivbild Neue LZ/Boris Bürgisser)

Fachstudenten – im Bild eine Szene von der Schweizerischen Hotelfachschule – drohen höhere Ausbildungskosten. (Archivbild Neue LZ/Boris Bürgisser)

rk. Höhere Fachschulen sind in der Schweiz beliebt: An den 170 Institutionen schliessen jährlich rund 7000 Schweizer ein Studium ab – von der Pflegefachfrau bis zum diplomierten Hotelier. Weil bis heute jeder Kanton selber entscheidet, ob und wie er die Schulen unterstützt, gibt es grosse Unterschiede bei den Schulgeldern.

Das soll jetzt ändern. Eine neue interkantonale Vereinbarung soll die Finanzierung schweizweit einheitlich regeln. Die neuen Regeln treten in Kraft, wenn dem Konkordat mindestens zehn Kantone beigetreten sind. Derzeit machen acht Kantone mit.

Ausfall von bis zu 20 Prozent

Das neue Modell hat Konsequenzen. So befürchtet Thomas Stocker, Geschäftsführer des Bildungszentrums Bau am Campus Sursee, dass bis zu 20 Prozent der Einnahmen wegfallen. «Das werden wir wohl auf die Studenten überwälzen müssen», sagt Stocker. Auch die Höhere Fachschule für Tourismus in Luzern wird weniger Geld erhalten: 3000 Franken pro Semester und Student statt wie jetzt 5665 Franken.

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