Höherer Steuerertrag für Luzerner Gemeinden

Insgesamt haben die Gemeinden im Kanton Luzern im Jahr 2011 über 1 Milliarde Franken an Steuern eingenommen. Das sind 1,3 Prozent mehr als noch 2010.

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Eine Frau beim Ausfüllen der Steuererklärung. (Archivbild / Neue LZ)

Eine Frau beim Ausfüllen der Steuererklärung. (Archivbild / Neue LZ)

Für 88 Prozent der Luzerner Bevölkerung gilt im laufenden Jahr derselbe Steuerfuss wie 2011. Die Steuerfüsse wurden 2012 in sechs Luzerner Gemeinden gesenkt und in zehn erhöht. 2011 nahmen die Steuererträge der Luzerner Gemeinden um 1,3 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken zu. Insgesamt gibt es laut Mitteilung von Lustat Statistik Luzern vom Dienstag weniger Änderungen als in den vorangegangenen Jahren.

Für 62 Prozent der Luzerner Bevölkerung gilt ein Gemeindesteuerfuss über dem kantonalen Mittel von 1,8359 Einheiten. 29 Gemeinden mit gut 15 Prozent der Bevölkerung erheben einen Steuerfuss von mindestens 2,2 Einheiten. 4,8 Prozent der Luzernerinnen und Luzerner leben in einer der sechs Gemeinden mit einem Ansatz von bis zu 1,5 Einheiten.

Erstmals seit vier Jahren stiegen 2011 die Einnahmen der Luzerner Gemeinden aus den ordentlichen Gemeindesteuern wieder leicht an. Sie beliefen sich auf 1,05 Milliarden Franken, 1,3 Prozent mehr als 2010. Die Zunahme der Steuererträge ist sowohl auf den bereits 2011 leicht gestiegenen mittleren Steuerfuss als auch auf den höheren Ertrag pro Steuereinheit zurückzuführen. Die Steuerkraft pro Einwohnerin und Einwohner lag 2011 im kantonalen Mittel fast unverändert bei 1'503 Franken.

pd/bep