Holzfeuerungen: Frequenz der Kontrollpflichten wird gesenkt

Der Kanton Luzern reagiert auf die Änderung der Luftreinhalte-Verordnung des Bundes mit geänderten Messzyklen und neuen Vorschriften für Holzkessel mit einer niedrigen Leistung. Die Kontrolle erfolgt in Zusammenarbeit mit den Zentralschweizer Kantonen.

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Blick in den Brennraum einer Holzfeuerung. (Symbolbild: Gaetan Bally/Keystone)

Blick in den Brennraum einer Holzfeuerung. (Symbolbild: Gaetan Bally/Keystone)

Der Kanton Luzern passt die Kontroll- und Messpflicht bei Holzfeuerungen bis 70 Kilowatt (kW) Leistung an. Dies auf Grundlage der Änderung der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) des Bundes, die per 1. Juni dieses Jahres in Kraft getreten ist. Holzheizkessel mit einer Leistung von 40 bis 70 kW müssen nun nicht mehr jedes zweite Jahr, sondern alle vier Jahre getestet werden. Der noch laufende zweijährige Messzyklus endet im kommenden Jahr. 

Kessel mit niedriger Leistung müssen nun auch getestet werden

Holzheizkessel mit einer Leistung unter 40 kW unterstanden bis anhin keiner Messpflicht. Nun müssen diese ebenfalls alle vier Jahre überprüft werden. Die Umsetzung der Kontrollmessungen beginnt per 1. Januar 2020. Dann gelten auch tiefere Kohlenmonoxid (CO)- und Staub-Grenzwerte . 

Die bisherige Kontrolle der übrigen Holzfeuerungen wie etwa Kochherde, Kachelöfen oder Cheminées findet wie bisher in Form einer Aschenentnahme statt. (red)