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Hommage an die Mama: HSLU-Student wird am Locarno Film Festival geehrt

Der Krienser Bachelor-Absolvent Dejan Barac wurde für seine Diplomarbeit am Locarno Film Festival mit dem «Pardino d' oro» als bester Nachwuchsfilmer geehrt. Sein 20-minütiger Kurzfilm «Mama Rosa» ist eine Hommage an seine Mutter.
Sein Abschlussfilm war der beste unter jenen der Nachwuchsfilmemacher/innen: Dejan Barac mit seinem «Pardino d'oro» in Locarno. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, 17. August 2019)

Sein Abschlussfilm war der beste unter jenen der Nachwuchsfilmemacher/innen: Dejan Barac mit seinem «Pardino d'oro» in Locarno. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, 17. August 2019)

(pd/lil) Mit dem dokumentarischen Essay «Mama Rosa» gibt der Nachwuchsfilmemacher Dejan Barac einen ungeschönten Einblick in das Leben seiner Mutter: Rosa stammt aus Kroatien und lebt seit vielen Jahren in der Schweiz, mit einem Mann an ihrer Seite, der auf ihre Pflege angewiesen ist. Sie kümmert sich um alles. Ihre erwachsenen Kinder wollen ausziehen, um der engen Atmosphäre zu entfliehen. Rosa bleibt alleine zurück. Barac verstehe seinen 20-minütigen Film als Hommage an seine Mutter und ihre Leistungen. Er vermeide es dabei geschickt, sie in eine Opferrolle zu drängen, lobt die Hochschule Luzern – Design & Kunst in einer Mitteilung.

«Mama Rosa» entstand als Diplomarbeit für seinen Bachelorabschluss. Für das Werk erhielt der Regisseur Dejan Barac aus Kriens am Locarno Film Festival den «Pardino d'oro» für den besten Schweizer Kurzfilm in der Kategorie der Nachwuchsfilmer/innen. Die Verleihung dieses Preises ist mit 10'000 Franken dotiert.

Filme der Hochschule Luzern stark vertreten

Wie in der Mitteilung der HSLU weiter zu lesen ist, war sie an der diesjährigen Ausgabe des Locarno Film Festival mit zwei weiteren Abschlussfilmen und zwei Alumnae-Werken vertreten. So hat Lasse Linder für seinen Dokumentarfilm «Nachts sind alle Katzen grau» von der Jugendjury eine lobende Erwähnung erhalten. Weiter war Marion Nyffenegger mit ihrem Zeichentrickfilm «Das Leben ist eines der Leichtesten» nominiert.

Mit Corina Schwingruber Ilic (Dokumentarfilm «All inclusive» zum Massentourismus auf Kreuzfahrtschiffen) und Elke Margarete Lehrenkrauss (Dokumentarfilm «Lovemobil» über eine Gruppe von Prostituierten) präsentierten zwei Alumnae in Locarno ihre jüngsten Werke.

Hinweis: Mehr Informationen zu den drei Abschlussfilmen finden Sie hier.

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