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HOMMAGE: Sursee feiert Niklaus Troxler mit Ausstellungen und Konzerten

Der Grafiker und Gründer des Jazzfestivals Willisau, Niklaus Troxler, feiert dieses Jahr seinen 70. Geburtstag. Sursee würdigt ab dem 19. August mit Ausstellungen und Konzerten das Schaffen des Willisauers, der auch im Städtchen am Sempachersee Spuren hinterlassen hat.
Nikalus Troxler wird am Montag, 1. Mai 2017, 70 Jahre alt. (Bild: Nicole Nars-Zimmer / Basellandschaftliche Zeitung)

Nikalus Troxler wird am Montag, 1. Mai 2017, 70 Jahre alt. (Bild: Nicole Nars-Zimmer / Basellandschaftliche Zeitung)

Troxler gestaltete 1992 in Sursee die Fassade der Kleinkunstbühne Somehuus. Dies sei Grund genug, das Schaffen des am 1. Mai 1947 geborenen Troxler zu feiern, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit.

Die Hommage an Troxler heisst Art&Jazz. Im Zentrum steht eine Ausstellung im Sankturbanhof Sursee mit dem Titel "World Wide Willisau - Retrospektive Niklaus Troxler" (19. August 2017 bis 7. Januar 2018). Gezeigt werden Plakate, aber auch Aquarelle, Collagen, Skizzen und Entwürfe. Zu sehen sind Werke von Troxler auch auf dem Martignyplatz, auf dem Mühleplatz und im Somehuus.

Zeitgleich mit der Ausstellung im Sankturbanhof startet auch die Konzertreihe. Im Stadttheater Sursee spielen am 19. August die Pianistin Irène Schweizer und der Schlagzeuger Pierre Favre. Zur Finissage am 7. Januar 2018 gibt das NEWA TRIO ein Konzert.

Troxler öffnet sein Archiv

In weiteren Konzerten treten in Sursee die Schötzer Vokalistin Lea Maria Fries und der Surseer Gitarrist David Koch, der Walliser Sänger Andreas Schaerer mit der Band Hildegard Lernt Fliegen, der Schötzer Trompeter Peter Schärli mit der Gruppe Don't Change Your Hair For Me sowie die Formation Schnellertollermeier auf.

Zwei Veranstaltungen finden in Troxlers Heimat Willisau statt. Am 26. September öffnet der Jubilar im Zeughaus sein Archiv. Am 24. Oktober findet im Rathaus die Veranstaltung "Willisauer erzählen: Niklaus Troxler" statt.

Troxler hatte 1966 mit Pfadikollegen in Willisau sein erstes und noch sehr konventionelles Jazzkonzert organisiert. Doch dann entdeckte er seine Liebe für den zeitgenössischen Jazz. Ab 1975 organisierte Troxler jährlich ein Festival, das Städtchen im Luzerner Hinterland erhielt den Beinamen "Mekka des Free Jazz".

Troxler sorgte nicht nur mit seinen Konzerten für Aufsehen. Von Anfang an schuf er die Plakate für seine Konzerte und war bald ein gefragter Grafiker in und ausserhalb der Jazz-Szene. 2010 übergab er die Leitung des Jazz Festivals Willisau seinem Neffen Arno Troxler. (sda)

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