Honau soll Fusion mit Root und Gisikon prüfen

Die Gemeinde Honau ist mit rund 400 Einwohnern die kleinste im Kanton Luzern. Nun soll eine Fusion mit den Nachbargemeinden geprüft werden. Das fordert eine Volksinitiative, welche von mehreren Privatpersonen aus Honau lanciert worden ist.

Robert Knobel
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Konkret soll der Gemeinderat Gespräche mit den Gemeinden Gisikon und Root im Hinblick auf eine mögliche Fusion aufnehmen. Für die Initiative sind 30 Unterschriften nötig. Gemeindepräsidentin Beatrice Barnikol (CVP) geht davon aus, dass die Initiative zustande kommt. Eine offizielle Haltung zur Fusionsfrage habe der Gemeinderat zwar noch nicht, sagt Barnikol.

Sollte die Initiative zustande kommen, wolle der Gemeinderat aber rasch mit den Nachbargemeinden Kontakt aufnehmen – und dies nicht erst nach einem allfälligen Ja an der Urne. «Damit das Volk entscheiden kann, muss es ja wissen, ob die Nachbargemeinden überhaupt an einer Fusion interessiert sind», sagt Barnikol.

Root ist offen für Gespräche

Das Rontal mit seinen vielen kleinen Gemeinden stand schon 2017 im Fokus von Fusionsdiskussionen. Damals war es die FDP in Dierikon, welche Fusionsabklärungen mit Ebikon und Root forderte. Das Anliegen scheiterte aber an der Gemeindeversammlung. Root hatte schon damals signalisiert, dass man für Gespräche mit Dierikon offen sei. Das gelte im aktuellen Fall auch für Honau, sagt der Rooter Gemeindepräsident Heinz Schumacher.