HONKY TONK: Musik-Cocktail überzeugt Publikum

Das Honky Tonk Beizen-Festival präsentierte am Freitagabend Live-Musik im grossen Stil. Tausende Leute säumten die Luzerner Innenstadt, eine Beiz nach der Anderen.

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Zuger Girl-Power: The Delilahs spielten im Nautilus (Bild René Meier / Zisch).

Zuger Girl-Power: The Delilahs spielten im Nautilus (Bild René Meier / Zisch).

Es hatte für alle etwas dabei: 40 Bands spielten in 31 Lokalen. Zum 9. Mal zogen wiederum viele Liebhaber von Live-Musik nach Luzern. Das Festival hatte für jeden etwas zu bieten – von Boogie-Woogie über Rock und Pop bis zu Soul, Funk und Blues war alles vertreten. 

Keine Stars und Sternchen
Begeistert jubelte, klatschte und hüpfte die Menge im Casineum zu Funky Brotherhood mit. Und als Freda Goodlett – und später Marc Sway – ihren grossen Auftritt hatten, war die Menge kaum zu bremsen. Am Luzerner Beizenfestival sind es nicht die anonymen Stars und Sternchen, die für die Musik sorgen, sondern Musiker und Bands, die durch ihr sympathisch normales Auftreten die Nähe zum Publikum geradezu herausfordern.

Sanfte Klänge am See
Breiter könnte die Auswahl nicht sein: Ruhig ging es in der KKL Seebar zu und her, wo die Soulband Guy Vincent auftrat und zum Träumen und Verweilen einlud . Derweil liessen die unwiderstehlichen Pink Bliss in der Schüür die Balken biegen.
Das Konzept, wonach die einzelnen Bands immer zur vollen Stunde spielten und eine Viertelstunde Pause einplanten, ging auf. Dies gab den Besuchern die Gelegenheit, auch andere Konzerte aufzusuchen. Und natürlich konnte man sich auch wieder kostenlos mit dem Honky-Tonk-Limousine durch die Gegend fahren lassen

Girl-Power
Die Girlie-Night im Nautilus ging scho früh abends los. Unter anderen sorgte The Delilahs für bombastische Stimmung. In ihrer Vorfreude über das neue Album liessen die drei Frauen die zu dunkle Athmosphäre links liegen und konnten sich dennoch voll entfalten. Zusammen mit Sad und Greis stehen Sie in der Abstimmung zum besten Fansong der Euro08.

rem