HOOLIGANS: Jetzt sollen Fussball-Chaoten zahlen

Der FC Luzern macht ernst im Kampf gegen Hooligans: Erstmals wälzt er Bussen auf die Chaoten ab.

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FCL-Sicherheitschef Mike Hauser. (Bild EQ)

FCL-Sicherheitschef Mike Hauser. (Bild EQ)

Chaoten sollen zahlen: 27'000 Franken der 40'000-Franken-Busse, die der FCL nach dem Cup Halbfinal gegen den FC Sion auferlegt wurden, will der Verein auf die Unruhestifter abwälzen. Es sei das erste Mal, dass der FCL solche Forderungen erhebe, sagt Sicherheitschef Mike Hauser. Zahlen müssen all jene, die nach dem Spiel gewalttätig wurden.

Die Mehrheit der Stadionverbote ist laut Hauser gegen Luzerner ausgesprochen worden, «aber es sind auch Walliser dabei». Der Grossteil der Männer sei zwischen 20 und 25 Jahren alt. 27 der Chaoten wurden mit drei Jahren Stadionverbot belegt, weil sie auch gewalttätig geworden sind. «Wer das Spielfeld betreten hat, ohne Gewalt anzuwenden, wurde mit zwei Jahren belegt», sagt Hauser. Das Stadionverbot gilt für alle Stadien in der ganzen Schweiz.

Auch was den Petardenwerfer vom Barrage-Rückspiel gegen den FC Lugano angeht, macht der Verein Ernst: Er setzt eine Belohnung von 3000 Franken für Hinweise aus, die zur Identifizierung führen.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.