Horrorbild: Pfarreiblatt zieht Konsequenzen

Kind mit Pistole im Mund - so warb das Luzerner Pfarreiblatt für die Waffeninitiative. Jetzt entschuldigt sich der Redaktor.

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So warb das Pfarreiblatt für die Waffenschutzinitiative. (Bild: Ausschnitt Pfarreiblatt)

So warb das Pfarreiblatt für die Waffenschutzinitiative. (Bild: Ausschnitt Pfarreiblatt)

Die jüngste Ausgabe des Luzerner Pfarreiblattes sorgte für gehörige Aufregung. In einem Beitrag für die Annahme der Waffeninitiative wurde ein Bild gezeigt, auf dem sich ein Kind eine Pistole in den Mund steckt.

Der zuständige Redaktor streut sich nun Asche aufs Haupt. «Bei allen, die sich durch das Bild skandalisiert oder verletzt fühlten, möchte ich mich in aller Form entschuldigen», schreibt er in der neuesten Ausgabe, die am 16. Februar erscheint und deren Vorabdruck unserer Zeitung vorliegt.

So warb das Pfarreiblatt für die Waffenschutzinitiative. (Bild: Ausschnitt Pfarreiblatt)

So warb das Pfarreiblatt für die Waffenschutzinitiative. (Bild: Ausschnitt Pfarreiblatt)

Glace statt Waffe

Zudem macht der Redaktor deutlich: Bei der Pistole, die sich der Knabe auf dem Bild in den Mund steckt, handelt es sich nicht um eine Waffe, sondern um eine Glace – das Bild wurde bei einer Aktion der Frankfurter Kunsthochschule aufgenommen.

Damit es nicht mehr zu solchen Vorfällen kommt, sollen die redaktionellen Abläufe angepasst werden. Die Vorschläge müssen allerdings noch von der Trägerschaft des Pfarreiblattes genehmigt werden.

red

Den ausführlichen Artikel und was der der Presserat vom umstrittenen Bild hält, lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.