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HORW: Bau von 100 preisgünstigen Wohnungen in Horw dürfte zu «intensiver Diskussion» führen

CVP-Fraktionschef Roger Eichmann im Interview zum Ziel des Horwer Gemeinderats, bis 2029 mindestens 100 neue preisgünstige Wohnungen entstehen zu lassen.
Horwer CVP-Fraktionschef Roger Eichmann. (Bild: PD)

Horwer CVP-Fraktionschef Roger Eichmann. (Bild: PD)

Der Horwer Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2029 mindestens 100 neue preisgünstige Wohnungen entstehen. Dafür hat er ein Reglement erarbeitet, das nächsten Donnerstag im Einwohnerrat in erster Lesung behandelt wird. Es geht zurück auf eine CVP-Initiative. Ist die Partei mit der Um­setzung zufrieden? Wir haben bei Fraktionschef Roger Eichmann (Bild) nachgefragt.

Roger Eichmann, wie steht die CVP zum Reglement?

Es entspricht grundsätzlich un­seren Vorstellungen, der Wille der Initiative wird so umgesetzt. 100 preisgünstige Wohnungen bis 2029 sind aus unserer Sicht ein realistisches Ziel. Wichtig ist aber, dass auch der aktuelle Bestand gehalten werden kann.

Begrüssen Sie, dass auch nicht-gemeinnützige Bau­träger berücksichtigt werden sollen?

Es macht Sinn, das die Erstellung preisgünstiger Wohnungen für alle offen ist. Im Gegensatz zur Stadt Luzern gibt es in Horw weniger Baugenossenschaften, die Auswahl der Bauträger wäre stark eingeschränkt.

Ist der Planungshorizont von zehn Jahren aus Ihrer Sicht ausreichend?

Besser wäre, das Reglement bereits nach fünf Jahren auf seine Wirksamkeit zu überprüfen, dann könnte man schneller handeln, falls es nicht greift. Die Geschäftsprüfungskommission plant an der Einwohnerratssitzung einen entsprechenden Antrag, den wir unterstützen werden.

Erwarten Sie während der Einwohnerratssitzung weitere Anträge?

Ja, aufgrund der Rückmeldungen aus den Kommissionen dürfte es eine intensive Diskussion geben. Unser Anliegen ist, dass das Reglement nicht abgeschwächt und am Ende dadurch zahnlos wird. Grundsätzlich bin ich aber zuversichtlich, dass die Ratsmehrheit hinter einem griffigen Reglement steht.

std

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