HORW: Die teuerste Ulme kommt vom Sonnenberg

Erstmals ist in der Zentralschweiz eine Versteigerung von wertvollem Holz durchgeführt worden. Ein Baum brachte gar 5000 Franken.

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Der kostbare Ulmenstamm wird begutachtet. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der kostbare Ulmenstamm wird begutachtet. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

100 Baumstämme liegen nach Holzart sortiert nebeneinander: Eichen, Eschen, Linden, Buchen, Ahorne, Birnbäume, Fichten und sogar ein Mammutbaum. 200 Kubikmeter der edelsten Hölzer bester Qualität, alle im Kanton Luzern gewachsen, sind auf dem Werkareal der Ziegelwerke in Horw präsentiert worden. Sie weisen zusammengezählt rund 10'000 Jahre Wachstum auf.

90 dieser Baumstämme sind in den letzten Tagen an der ersten Wertholzversteigerung der Zentralschweiz zu einem Gesamterlös von über 50'000 Franken versteigert worden. 50 Interessenten hatten in den Tagen zuvor ihre Angebote gemacht. Die 24 Meistbietenden haben am Donnerstag den Zuschlag erhalten. Die Stämme – darunter eine Ulme, die für 5000 Franken den Besitzer wechselte – landen nun in Furnierwerken, Sägereien, Schreinereien, bei Holzhändlern und Musikinstrumentenbauern.

Susanne Balli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.