HORW: Ein Umzug und gleich zwei Jubiläen

Vom kleinen Mann über die Wirtschaft bis hin zur höchsten Geistlichkeit - beim Horwer Umzug wollten alle dabei sein. Mitten drin der gefürchtete Kampfschwan.

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Grund zur Freude: Die Rasselbandi Horw feiert 25-Jahr-Jubiläum. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Grund zur Freude: Die Rasselbandi Horw feiert 25-Jahr-Jubiläum. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Der Papst war da, die Bankenbosse sowieso und auch ledige Bauern gab es zuhauf: Gestern hatte die Fasnacht Horw voll im Griff. 25 Nummern zogen durch das gut gefüllte Zentrum. Darunter gleich zwei Guuggenmusigen aus der Gemeinde, die Jubiläen feiern konnten: Die Nachtheueler feierten ihr 50. und die Rasselbandi ihr 25.

Neben den kakofonischen Klängen hatte vor allem der Kampfschwan seinen grossen Auftritt. Gleich zwei Gruppen widmeten sich jenem Schwan, der im Sommer sein Unwesen getrieben hatte. «Achtung, ich bin aggressiv», stand auf einem Schild und mit seinem Schnabel kaute der Schwan schon auf einer Bademütze herum.

Schöne Frauen dank Fusion?
Auch eine allfällige Fusion bereitete den Horwern Sorgen. Neckisch weibelte die Zunft zum Dünkelweiher für einen Zusammenschluss aller Gemeinden und versprach den Horwern dafür «die schönen Luzerner Frauen». Als sie dann aber im Publikum nachfragten, gab es eigentlich immer ein «zurück». Die Horwer scheinen also ganz zufrieden mit ihren eigenen Frauen.

Michael Graber