HORW: Einsturz: «Eindeutig: Bauliche Mängel»

Nach dem Treppeneinsturz in einem Hochhaus in Horw steht jetzt fest, woran es lag. Und wie es weitergeht.

Drucken
Teilen
Das Treppenhaus, in dem die Treppenelemente abgebrochen sind. (Bild Feuerwehr Horw)

Das Treppenhaus, in dem die Treppenelemente abgebrochen sind. (Bild Feuerwehr Horw)

«Die Schuldfrage ist geklärt: Es handelt sich eindeutig um Baumängel während der Zeit der Ausführung der Arbeiten vor 35 Jahren.» Das sagt Jost Schumacher, Eigentümer des Hauses an der Bifangstrasse 22. Hier sind am 7. Mai drei Treppenelemente mit einem Gewicht von rund 7 Tonnen in die Tiefe gestürzt.

Mit «grösster Wahrscheinlichkeit» werde man eine Verstärkung der Podeste in die Wege leiten, so Schumacher. Das heisst, es werden im gesamten Stiegenhaus des 30 Meter hohen Gebäudes Metallstützen eingebaut und mit einer speziellen Verkleidung versehen. Am Mittwoch werde man offiziell kommunizieren, wie es genau weitergeht.

Jetzt gehe es darum, die Arbeiten zum Einbau der Metallträger möglichst rasch zu vergeben – falls möglich bis Ende Mai. «Bei einer Bauzeit von einem Monat könnten die Treppen ab Anfang Juli von den Bewohnern wieder benützt werden», so Schumacher.

Dave Schläpfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.