HORW: Fussball-Kunstrasen ist zu klein geraten

Der FC Horw besitzt seit März 2007 ein neues Kunstrasenfeld. Die Fussballer sind damit zufrieden – der Innerschweizer Verband hingegen nicht wirklich.

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Der neue Horwer Allwetterplatz: Die Grösse ist nicht optimal. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der neue Horwer Allwetterplatz: Die Grösse ist nicht optimal. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Kunstrasenplatz des FC Horw ist knapp elf Monate alt. Doch erst jetzt wurde bekannt: Er ist eigentlich zu klein geraten. «Wir waren nicht sehr glücklich darüber, dass wir erst so spät über die Masse des neuen Horwer Fussballfeldes informiert wurden», sagt Christian Haas, Präsident Sportplatzkommission des Innerschweizerischen Fussballverbandes (IFV). Denn auf einem zu kleinen Feld könnten Meisterschaften nur unter Einschränkung ausgetragen werden, erklärt er weiter.

Die Optimalgrösse eines meisterschaftstauglichen Fussballfeldes beträgt gemäss Innerschweizerischem Fussballverband (IFV) 100 mal 64 Meter. Zusätzlich braucht es 3 Meter zwischen Aussenlinie und Rasengrenze, um die Sicherheit für die Zuschauerzone zu garantieren. In Horw war anfänglich ein Spielfeld von 90 mal 48 Meter geplant worden. Jedoch konnte es noch dank der Aufmerksamkeit des IFV auf 90 mal 54 Meter erweitert werden. Wegen der minimalen Grösse ist es aber höchstens für Meisterschaftsspiele bis zur 3. Liga zugelassen.

Zwischen Bach und Strasse
Aufgrund der Umgebung des Fussballplatzes war es nicht möglich, die Standardgrösse einzuhalten. Claude Chavanne, Sportchef des FC Horw, erklärt: «Das Spielfeld ist durch einen Bach und eine Autostrasse eingekesselt.»

Für knapp 8 Millionen Franken hatte die Gemeinde Horw die Sportanlage Seefeld saniert und im letzten Sommer eingeweiht: Nebst dem Kunstrasenplatz wurden auch zwei Beachvolleyballfelder und ein neues Garderobengebäude gebaut.

 Laura Schütt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung