HORW: Gemeinde Horw will Land an Bauern verpachten

Die Gemeinde Horw will 17 Hektaren Land des gemeindeeigenen Landwirtschaftsbetriebes Grämlis an benachbarte Bauern verpachten. Sie will damit dazu beitragen, die Wirtschaftlichkeit dieser Betriebe zu verbessern. Anlass für den Schritt ist die Kündigung des bisherigen Grämlis-Pächters.

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Bild: Quelle: Gemeine Horw, Grafik: Martin Ludwig/LZ

Bild: Quelle: Gemeine Horw, Grafik: Martin Ludwig/LZ

Wie der Gemeinderat am Freitag mitteilte, hat der Pächter den Vertrag aus Altersgründen auf Frühling 2018 gekündigt. Nach der Prüfung verschiedener Möglichkeiten hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, 17 Hektaren Land parzellenweise an andere Bauern zu verpachten. Das 300-jährige Bauernhaus bleibt erhalten.

Der Gemeinderat führt in der Mitteilung aus, dass sich der Grämlis-Betrieb kaum noch kostendeckend bewirtschaften lasse. Mit der Verpachtung des Landes an andere Bauern setze er ein Zeichen für den Erhalt der Landwirtschaft auf der Horwer Halbinsel. Es hätten sich bereits sieben Landwirte für das Land interessiert, obwohl es noch gar keine Ausschreibung gegeben habe.

Das 1713 erbaute Bauernhaus ist in einem schlechten Zustand. Es soll umfassend saniert und vermietet werden. Eine Abgabe im Baurecht wird nicht ausgeschlossen. Die Wirtschaftsgebäude des Hofes müssen nicht zwingend landwirtschaftlich genutzt werden.

Zu den Plänen des Gemeinderates wird sich das Gemeindeparlament äussern können. (sda)