Horw: Hälfte des Rates demissioniert

In der laufenden Legislatur hagelts Rücktritte im Horwer Einwohnerrat. Die Konstanz im Parlamentsbetrieb leide deswegen, sagt der Gemeindeschreiber.

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Das Gemeindehaus Horw. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Das Gemeindehaus Horw. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Roger Jenni ist vorerst der Letzte in der Kaskade von Horwer Einwohnerräten, die frühzeitig demissioniert haben. Mit seinem Rücktritt aus dem Gemeindeparlament letzte Woche reiht er sich ein unter die 14 Horwer Einwohnerräte, die vor dem Ende der Legislatur 2012 ihr Mandat aufgeben – dies bei 30 Sitzen im Horwer Parlament. Bei der CVP sind zwei Einwohnerräte vorzeitig zurückgetreten, bei der SVP fünf, bei der FDP vier und bei der L20 drei.

Laut dem Horwer Gemeindeschreiber Daniel Hunn sind es vor allem berufliche (Arbeitsbelastung), private (Wegzug) und gesundheitliche Gründe (Überlastung), die zur frühzeitigen Demission führen. Seiner Einschätzung nach ist die Zahl der vorzeitigen Demissionen in Horw in den letzten Jahren gestiegen. Das Problem beim Sesselrücken: «Die Konstanz im Parlamentsbetrieb leidet etwas», sagt Hunn. So müssten die nachrückenden Personen von ihren Fraktionskollegen eingearbeitet werden, und es gehe Know-how und der Erfahrungsschatz der Bisherigen verloren.

Noémi Schaffroth

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