HORW: Horw mit Minus von 1 Million Franken

Das Budget 2014 sieht bei einem Aufwand von 83,8 Millionen Franken ein Defizit von 1,0 Millionen Franken vor. Die Gemeinde will das Loch mit Eigenkapital decken.

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Horw sieht im Budget 2014 Investitionen von knapp 18 Millionen Franken vor. (Archivbild Nadia Schärli / Neue LZ)

Horw sieht im Budget 2014 Investitionen von knapp 18 Millionen Franken vor. (Archivbild Nadia Schärli / Neue LZ)

Das Budget für das nächste Jahr halte die Prognosen im Finanz- und Aufgabenplan ein, teilte Horw am Mittwoch mit. Der veranschlagte Aufwand steige um 1,1 Prozent, der Ertrag um 1,6 Prozent. Die Handlungsfreiheit der Gemeinde steige.

Horw zieht eine positive Bilanz zur kantonalen Steuerstrategie. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden, die Steuerausfälle beklagen, kann Horw den theoretischen Ausfall von 8,1 Millionen Franken dank einer gewachsenen Steuerkraft erneut ausgleichen.

Schon jetzt ist klar, dass Horw 2013 nicht mit dem budgetierten Defizit von 1,4 Millionen Franken abschliessen wird. Dank einmaligen ausserordentlichen Steuererträgen werde das Ergebnis deutlich besser ausfallen, heisst es in der Mitteilung.

Der Gemeinderat will deshalb einen Steuerausgleichsfonds bilden. In den nächsten Jahren könne dann aus diesem Fonds ein Steuerrabatt gewährt werden.

Der Steuerfuss von Horw ist bleibt bei 1,6 Einheiten. Netto investiert die Gemeinde im nächsten Jahr 17,9 Millionen Franken. Gebaut wird ein Provisorium für die Sanierung der Verwaltung und des Oberstufenschulhauses mit Kosten in der Höhe von 2,2 Millionen Franken. Für die Teilsanierung im Schulhaus Hofmatt und die baulichen Anpassungen für die Integrative Förderung sind 1,6 Millionen Franken budgetiert. Beim Sanierungsprojekt St. Niklausenstrasse (Abschnitt Post Kastanienbaum – Utohorn) beabsichtigt die Gemeinde bis Ende 2014 rund 3 Millionen Franken zu verbauen.

sda/rem