HORW: Horw prüft Austritt aus Gemeindeverband

Der Gemeinde ist die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde zu teuer. Sie prüft nun Alternativen.

Sandro Portmann
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Die Gemeinde Horw prüft einen Austritt aus der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Gemeinde Horw prüft einen Austritt aus der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Nachdem der Horwer Gemeinderat bereits vor einem Jahr den Austritt aus dem Gemeindeverband Kindes- und Erwachsenenschutz Luzern-Land angedroht hat, erhält er nun Rückendeckung von dem Horwer Einwohnerrat Thomas Zemp (CVP). Dieser forderte in einer dringlichen Motion, dass der Austritt einzuleiten sei. Grund für den Unmut in Horw sind die Kostenbeiträge der Gemeinde an den Verband.
Bericht soll Alternativen zeigen

Wie stark sich dieser finanziell noch bewegen kann, darauf äussert sich Elisabeth Scherwey, Präsidentin des Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Luzern-Land nur insoweit, dass die KESB einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen habe, und dass sie auf die Zahl der eingehenden Gefährdungsmeldungen keinen Einfluss habe.
Bis 2015 will der Horwer Gemeinderat dem Parlament in einem Bericht und Antrag die verschiedenen Alternativen aufzeigen.