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HORW: Horw rechnet mittelfristig wieder mit schwarzen Zahlen

Der Finanz- und Aufgabenplan (FAP) 2017 bis 2022 der Gemeinde Horw rechnet für die nächsten sechs Jahre mit einem Gesamtüberschuss von 7.3 Millionen Franken. Nach prognostizierten negativen Rechnungsergebnissen 2016 – 2018 geht der Gemeinderat ab 2019 wieder von positiven Zahlen aus.
Blick vom Pilatushang auf die Gemeinde Horw. (Bild: PD/Priska Kletterer)

Blick vom Pilatushang auf die Gemeinde Horw. (Bild: PD/Priska Kletterer)

In den nächsten Jahren stehen In Horw grosse Investitionen für die Zukunft an. Die daraus entstehenden Investitionskosten (Abschreibungen und Zinsen) können durch die höheren Steuererträge aufgefangen werden. Das heutige Eigenkapital von 9,7 Millionen Franken sinkt bis ins Jahr 2018 auf 7,5 Millionen Franken, um danach wieder anzusteigen, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Horw vom Montag zum Finanz- und Aufgabenplan 2017  2022.

Positive Entwicklung bei Steuern

Der Steuerertrag steigt gemäss Prognosen von 41,5 Millionen Franken auf 56,5 Millionen Franken im Jahr 2022. Der Steuerfuss der Gemeinde Horw soll bei 1,55 Einheiten bleiben. Dabei wird von einer durchschnittlichen Entwicklung der Wirtschaft ausgegangen. Gemäss verschiedenen Indikatoren prognostiziert die Gemeinde Horw ein Steuerkraftwachstum von durchschnittlich 3 Prozent, ab dem Jahr 2020 um 2,5 Prozent.

Mehr Geld in den innerkantonalen Finanzausgleich

Aufgrund der guten Rechnungsergebnisse der Jahre 2013 und 2014 sowie dem Grundstückverkauf im Jahr 2012 stieg die Ressourcenkraft der Gemeinde Horw markant an. Aus diesen Gründen erhöhte sich im Jahr 2016 der Beitrag der Gemeinde Horw an den innerkantonalen Finanzausgleich um rund 1 Million Franken. Diese erhöhte Abschöpfung wird aufgrund der tieferen Sondereffekte ab dem Jahr 2019 wieder wegfallen.

Steigende Einwohnerzahl

Der Gemeinderat rechnet mit einem Bevölkerungswachstum von heute 13‘755 Personen auf rund 15‘900 Einwohner bis ins Jahr 2022. Das prognostizierte Wachstum ist somit um 650 Personen höher als im Finanz- und Aufgabenplan des Vorjahres. So dürften sich im neuen Quartier «Horw Mitte» 1600 zusätzliche Einwohner niederlassen, im übrigen Gemeindegebiet rechnet der Gemeinderat dank mehrerer grösserer Neubauten im Felmis und der Stirnrüti und Ersatzbauten mit einem Plus von 520 Personen.

Grosse Investitionen

Der Finanzplan geht bis ins Jahr 2022 von Nettoinvestitionen von 138,5 Millionen Franken aus. Für diese Investitionen konnten bereits Vorfinanzierungen im Umfang von 11,3 Millionen Franken gebildet werden, wodurch sich der Betrag auf 127,2 Millionen Franken reduziert. Grosse Projekte sind unter anderem Investitionen im Bereich stationäre Pflege und Kirchfeld 2 (23,8 Millionen Franken) sowie die Sanierungen der Trinkwasseraufbereitungsanlage Grämlis (11,4 Millionen Franken).

Die Schulraumplanung rechnet in den nächsten 6 Jahren mit einer Zunahme der Schülerzahlen von 21 Prozent. Gründe sind tendenziell höhere Geburtenzahlen und Neuzuzüge. Bis ins Jahr 2022 wird es in Horw zwei zusätzliche Kindergartenklassen, zehn zusätzliche Primarschulklassen und zwei zusätzliche Sekundarklassen geben. Diese Entwicklung führt auch zu einem Mehrbedarf an Schulraum. Gemäss Beschluss der Stimmbürger wird bis im Herbst 2017 das Oberstufenschulhaus saniert und erweitert (30 Millionen Franken). Zudem werden die Schulanlagen Kastanienbaum (5,75 Millionen Franken.) und Spitz (3,8 Millionen Franken) den kantonalen Vorgaben bezüglich Schulmodellen angepasst.

pd/zim

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