HORW: Kanal soll Dorfbach entlasten

Wenn es in Kriens gewittert, stehen in Horw die Keller unter Wasser. Das soll in Zukunft verhindert werden.

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Die Situation in Horw ist problematisch. Kommt ein Unwetter, zieht es jeweils von Kriens nach Horw weiter. So hat Horw jeweils gleichzeitig mit den Wassermassen, die aus den Krienser Bächen zufliessen, und mit den eigenen Regengüssen zu kämpfen. Vor allem der Dorfbach ist davon betroffen. «Der Bach tritt aber auch bei heftigen Gewittern nur selten über die Ufer», sagt die Horwer Bauchefin Manuela Bernasconi. «Das Problem ist, dass durch den überfüllten Bach ein Unterdruck in der Kanalisation entsteht.» Dadurch kommt es immer wieder zu Überschwemmungen in den Häusern. 

Krienser Wasser umleiten
Ein neues Hochwasserschutzprojekt soll Abhilfe schaffen. Geplant ist ein Kanal, welcher den Niedfeldkanal mit dem Rückhaltebecken auf der Luzerner Allmend verbindet. Somit könnte ein Teil der Wassermassen, die aus Kriens kommen, abgeleitet werden. Der Horwer Dorfbach würde dadurch entlastet. Aus dem Rückhaltebecken könnte das Wasser dann reguliert durch den Horwer Bach abfliessen. Der Plan sieht vor, dass der Entlastungskanal unterirdisch, parallel zur Ringstrasse verläuft.

Im Moment ist das Projekt in der Planungsphase, im Oktober soll es vor den Einwohnerrat kommen. 

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.