Horw: So erlebte er die Schwanen-Attacke

Ein Rentner hat beim Angriff des inzwischen getöteten Schwans Todesängste ausgestanden. Nun schildert Walter Steffen vor Ort seine Begegnung.

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Walter Steffen sitzt im Winkel in Horw, wo er von den Schwan angegriffen wurde. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Walter Steffen sitzt im Winkel in Horw, wo er von den Schwan angegriffen wurde. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

An den Schwan von Horw wird sich Walter Steffen wahrscheinlich bis an sein Lebensende erinnern. Der Vogel hat dem 66-jährigen Historiker aus Luzern arg zugesetzt, als sich der Mann vor einigen Wochen beim Horwer Sternenmätteli auf dem Rücken treiben liess. Steffen erinnert sich: «Der Schwan schlug mit den Flügeln und schnappte mit dem Schnabel nach mir. Es war wie ein Kampf mit einem bissigen Hund.» Steffen wehrte sich. Er sei aber völlig erschöpft gewesen und habe sich kaum noch über Wasser halten können.

Als Steffen vom Schwan unter Wasser gedrückt wurde, ergriff ihn Panik. «Ich leide unter Herzrhythmusstörungen. Plötzlich hatte ich Todesangst.» Er schrie um Hilfe. Von den rund 30 Badegästen eilten drei Männer ins Wasser, um dem Mann zu helfen. Das Tier sei daraufhin auf die Männer los gegangen und habe sie bis ans Ufer verfolgt. Steffen selber konnte alleine an Land schwimmen. Dass das Tier später mit einem Schuss getötet wurde, hält Steffen für gerechtfertigt. «Der Schwan war gefährlich für Leute im Wasser. Daran gab es keinen Zweifel.»

Roger Rüegger

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