HORW: Über Hürden ins höchste Jodleramt

Erstmals wird der Eidgenössische Jodlerverband von einer Frau präsidiert. 453 Personen, davon 321 stimmberechtigte Delegierte, wählten am Freitagabend in Horw.

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Karin Niederberger-Schwitter wurde zur Präsidentin gewählt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Karin Niederberger-Schwitter wurde zur Präsidentin gewählt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Im Vorfeld gab diese Nomination zu reden. «Ich habe nichts gegen eine Frau als Präsidentin.» «Sie ist in der Jodlerszene überhaupt nicht bekannt.» «Was macht sie dann mit den sechs Kindern, falls sie gewählt würde?» So und ähnlich tönte es im Vorfeld der 95. Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Jodlerverbandes in Horw. Man war auf alles gefasst. Sogar auf eine Nichtwahl. Doch es kam, wie es der Zentralvorstand des EJV den 321 Delegierten und den 133 Gästen vorschlug: Die 39-jährige Karin Niederberger-Schwitter aus dem bündnerischen Malix solls richten.

Patricia Dahinden aus Ennetbürgen, selbst aktive Jodlerin und Dirigentin, brach eine Lanze für die sympathische Bündnerin. «Bei einem Mann würde man sich nie die Frage stellen: ?Was macht er dann mit den sechs Kindern??.»

Monika van de Giessen

Den ausführlichen Artikel lesen in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 15. März.