HORW: Vorschlag: Abgabe des Baurechts für das Stirnrüti

Nach dem Nein an der Urne zum Baulandverkauf auf der Stirnrüti hat der Gemeinderat verschiedene Optionen geprüft. Nun schlägt er die Abgabe des Grundstücks im Baurecht vor.

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So soll die Überbauung Stirnrüti künftig aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll die Überbauung Stirnrüti künftig aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Im September 2012 hatten die Stimmberechtigten der Gemeinde Horw einen Verkauf des Baulands auf der Stirnrüti mit 19 Stimmen Unterschied knapp abgelehnt. Für das Nachbargrundstück wurde ein Architektur-Wettbewerb durchgeführt. Weil die Erschliessung dieses Grundstücks über die Gemeindeparzelle zu erfolgen hat, wurde auch die Parzelle der Gemeinde Horw miteinbezogen.

Wie die Gemeinde mitteilt, soll nach ausführlichen Diskussionen nun die Abgabe des Grundstücks im Baurecht vorgesehen werden. Somit verbleibt das Land im Eigentum der Gemeinde. Aus der Sicht des Gemeinderats sei dieser Vorschlag ein optimaler Kompromiss zwischen der jetzigen Situation und einem Verkauf der Parzelle. Diese Variante würde der Gemeinde langfristig einen kontinuierlich steigenden Ertrag bringen, weil sie für die Baurechtsdauer einen Baurechtzins erhalten würde.

 

So soll die Überbaaung am Stirnrüti künftig aussehen. (Bild: PD (Visualisierung))

So soll die Überbaaung am Stirnrüti künftig aussehen. (Bild: PD (Visualisierung))

60 Wohnungen sollen auf dem Stirnrüti Platz finden

Beim neu vorliegenden Vorschlag wurden die Anliegen aus der Bevölkerung berücksichtigt. Es wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, den die Luzerner GKS Architekten gewonnen haben. Auf der Parzelle der Gemeinde soll ein neues Gebäude mit 15 Wohnungen und integrierten Räumlichkeiten für den Kindergarten gebaut werden. Auf dem Nachbarsgrundstück der Alfred Müller AG sollen künftig vier Gebäude mit rund 50 Wohnungen Platz finden.

Sollten die Verhandlungen zu einem guten Ergebnis führen, würde der Gemeinderat die Parzelle des Stirnrütli an die Firma Alfred Müller AG abgeben und auf eine erneute Ausschreibung verzichten. So könnte die gesamte Überbauung Stirnrüti vom gleichen Bauherrn realisiert werden. Sollte das Ergebnis nicht den Vorstellungen der Gemeinde entsprechen, würde die Parzelle öffentlich ausgeschrieben werden.

Der Einwohnerrat wird das Geschäft an der Sitzung vom 22. Mai 2014 beraten.

pd/kam