Horw
«Was sind Versprechen der Gemeinde wert?»: Kritische Fragen zum Kirchfeld

Im Krankheitsfall erhält das Personal des Betagtenzentrums Kirchfeld den Lohn neuerdings deutlich weniger lang als bisher zu 100 Prozent. Die L20 hat deshalb eine Interpellation eingereicht.

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Das Personal des Betagtenzentrums Kirchfeld in Horw erhält im Krankheitsfall seit Anfang Jahr weniger Geld: 100 Prozent Lohnfortzahlung gibt es je nach Dienstjahren während drei bis sechs Monaten – früher waren es zwei Jahre. Laut einer Interpellation der L20 ist die neue Regelung in der Branche «eher unüblich» – die Partei ortet einen Wettbewerbsnachteil.

Das Betagtenzentrum Kirchfeld.

Das Betagtenzentrum Kirchfeld.

(Bild: Patrick Hürlimann, Horw, 6. August 2021)

Die L20 will vom Gemeinderat nun wissen, ob die neuen Bestimmungen einen vorhandenen Pflegefachkraftmangel verschärfen, wie die Angestellten darauf reagierten und welche Rolle die Vertretung der Gemeinde im Verwaltungsrat hatte. Das Kirchfeld wurde 2018 in eine gemeinnützige AG ausgelagert. Damals habe der Gemeinderat gleichbleibende Anstellungsbedingungen angekündigt. Die L20 fragt nun: «Was sind Versprechen der Gemeinde wert?» (hor)

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