HORW/BERINGEN: Jungwächtler in Zeltlager schwer verletzt

Ein 12-jähriger Bub aus Horw ist im Jungwachtlager in Beringen (SH) schwer verunfallt – er wurde von einem Ast getroffen.

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Der Lagerort in Beringen in Luftaufnahme. Hier ist der Unfall passiert. (Bild: mapsearch.ch)

Der Lagerort in Beringen in Luftaufnahme. Hier ist der Unfall passiert. (Bild: mapsearch.ch)

Dies berichtete 20 Minuten Online am Montagnachmittag. Die Schaffhauser Polizei bestätigte den Unfall. Dieser ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 17.45 Uhr, als die rund 70-köpfige Schar der Jungwacht Horw ihr Lager fertig aufstellen wollte. Der Bub trug zusammen mit einem 19-jährigen Lagerleiter einen Baumstamm auf den Schultern zum nahen Zeltlager. Er stolperte, stürzte zu Boden und verletzte sich an einem Ast. Wie die Schaffhauser Polizei mitteilt, musste das Kind mit der Rega ins Spital geflogen werden.

«Unglücklicher Zufall»

Welche Verletzungen sich der Bub zugezogen hat, wird nicht kommuniziert. Michael Bussmann, Sprecher der katholischen Kirchgemeinde Horw, sagt auf Anfrage: «Das wird der Bericht der Ärzte zeigen.» Sein Gesundheitszustand habe sich aber bereits am Montag verbessert. Der Bub sei stabil. «Er befand sich glücklicherweise zu keiner Zeit in einer lebensbedrohlichen Situation.» Der genaue Unfallhergang wird laut der Schaffhauser Kantonspolizei nun abgeklärt. Ein Verschulden der Lagerleitung stehe derzeit aber nicht im Vordergrund der Untersuchungen. «Es wird wohl ein einfach ein unglücklicher Zufall gewesen sein», so Bussmann.

Kinder bekommen Hilfe

Der gut 30-köpfigen Lagerleitung und den rund 40 Kindern wurde psychologische Betreuung angeboten. «Den Kindern und dem Lagerteam geht es soweit gut.» Man habe anfänglich über ein Abbruch des Lagers nachgedacht, sich aber doch dagegen entschieden. Die Kinder sind erst am Samstag – ein Tag vor dem Unfall – für zwei Wochen ins Lager verreist.

Christian Hodel