Hotel Anker soll verkauft werden

Es ist vorerst nur ein Vorschlag. Doch der geplante Verkauf des Luzerner «Volkshauses» sorgt bei einigen Genossen für rote Köpfe.

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Das Hotel Anker am stark frequentierten Pilatusplatz. (Bild: Archiv Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Das Hotel Anker am stark frequentierten Pilatusplatz. (Bild: Archiv Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Das Hotel Anker in der Stadt Luzern hat vielleicht bald einen neuen Besitzer. Die heutige Eigentümerin, die Volkshausgenossenschaft, will das Gebäude der Remimag AG verkaufen. Das wird sie ihren Genossenschaftern an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 22. Oktober vorschlagen.

Die Verkaufsabsichten sorgen bei einigen Genossen schon jetzt für rote Köpfe. «Das macht für mich keinen Sinn», sagt etwa SP-Kantonsrat Lathan Suntharalingam. Auch weitere Mitglieder der Volkshausgenossenschaft fühlen sich vor den Kopf gestossen. Sie befürchten, dass durch den Verkauf der ursprüngliche Genossenschaftscharakter des «Ankers» verloren gehen könnte. Das Hotel/Restaurant Anker wurde vor 99 Jahren als Stammquartier der «roten» Arbeiterbewegung eröffnet. Es dient seither auch der SP als regelmässiger Versammlungsort.

Hugo Bischof

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