«Hotel könnte Ruine werden»

Die Gemeinde Weggis hat den Gestaltungsplan für einen Neu- und Umbau des Hotels Albana gutgeheissen. Dies trotz 26 Einsprachen.

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Das Hotel Albana in Weggis. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Hotel Albana in Weggis. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Gemeinde Weggis hat entschieden: Sie genehmigt den Gestaltungsplan für das seit 2007 stillgelegte Hotel Albana. Die 26 verbleibenden Einsprachen, 23 davon von Anwohnern und drei von Schutzverbänden, wurden abgewiesen. Das teilweise unter Denkmalschutz stehende Gebäude soll durch einen fünfstöckigen Neubau ergänzt werden und als «Budget-Design-Kongresshotel» mit rund 140 Zimmern wiedereröffnet werden.

Überrissene Pläne

Hauptstreitpunkt der Hotelpläne ist der Einfluss eines Neubaus auf das Ortsbild. Der geplante Neubau weist ein rund 32 000 Kubikmeter grosses Bauvolumen auf, davon sollen nicht mehr als 22 000 Kubikmeter oberirdisch sein. Projektgegner erachten dieses Volumen als überrissen. «Diese Vorwürfe müssen wir klar zurückzuweisen», sagt Gemeindevizepräsident Heinz Horat. «Dieses Bauvolumen ist ortsüblich.»

Es sei der Gemeinde ein grosses Anliegen, dass das Albana-Projekt jetzt vorankomme, sagt Horat. «Das Gebäude ist seit vier Jahren stillgelegt; wenn nicht bald etwas geschieht, wird es zur Ruine.»

Ismail Osman

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.</em>

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