Hotel Montana weckt Gütsch aus dem Schlaf

Das Restaurant Château Gütsch öffnet am 1. September seine Pforten – allerdings befristet. Unter der Führung des Hotels Montana wird «traditionelle Küche mit klassischen Gerichten» geboten.

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Restaurant Château Gütsch im stilvollen Ambiente (Bild: PD)

Restaurant Château Gütsch im stilvollen Ambiente (Bild: PD)

Restaurant Château Gütsch im stilvollen Ambiente (Bild: PD)

Restaurant Château Gütsch im stilvollen Ambiente (Bild: PD)

Das Château Gütsch wird am 1. September wiederöffnet, allerdings befristet bis am 31. Mai 2012. Dies gaben Gabriela Hammer, Geschäftsführerin der Gütsch Immobilien AG und Fritz Erni, Direktor des Hotels Montana am Montagnachmittag vor den Medien bekannt. Für Fritz Erni bedeutet diese Vertragsunterzeichnung mehr als nur ein freudiges Ereignis: «Das Anliegen, den Gütsch ganz speziell für unser einheimisches Publikum wieder zu öffnen, trage ich schon seit einiger Zeit mit mir herum. Schliesslich liegen wir mit dem Art Deco Hotel Montana topografisch in etwa auf gleicher Höhe über den Dächern von Luzern.»

Traditionelle Küche

Rund zehn Mitarbeiter des Hotels Montana werden für die Restauration des Château Gütsch im Einsatz stehen. Das Gastro-Konzept wird auf die einheimische Bevölkerung zugeschnitten sein. Nicht die «abgehobenen» Menüs stehen im Zentrum, sondern die traditionelle Küche mit klassischen Gerichten, heisst es in einer Medienmitteilung. Das heisse, dass die gebotenen Leistungen für jedermann bezahlbar sein sollen.

Wie weiter Ende Mai 2012?

Wie es am 31. Mai 2012 mit dem Château Gütsch weitergeht, ist offen. Die Château Gütsch Immobilien AG ist jetzt dabei, den nächsten Schritt für den geplanten Umbau des Hotels, das heisst die Detailpläne für die Ausschreibung, auszulösen. Laut Mitteilung ist davon auszugehen, dass diese Phase rund sechs Monate dauert. Gabriela Hammer, Geschäftsführerin der Gütsch Immobilien AG, ist glücklich, dass das Restaurant bis zum geplanten Baubeginn nochmals öffentlich gemacht wird: «Die Gäste sollen sich «daheim» fühlen und der sprichwörtliche «Schlossgeist» neu aufleben, dank des fantastischen Ambientes und mit einer guten Prise Sinnlichkeit.»

rem

Ein Interview mit Montana-Direktor Fritz Erni lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Château Gütsch

Das Château Gütsch, das schon Charlie Chaplin, Alfred Hitchcock, Benjamin Britten, Sophia Loren und Herbert von Karajan in seinen Mauern verwöhnte, gehört zu den Wahrzeichen Luzerns. Es nimmt seine Anfänge im Stile eines Märchenschlosses im Jahre 1880, als zum ersten Mal eine Gastwirtschaft auf dem kleinen Hügel über der Stadt den Betrieb aufnahm. Als Hotel ist seit 2003, das Restaurant seit Ende Oktober geschlossen.