Hoteliers künden Widerstand an

Ärger schon am Tag nach der Umzonung: Die grossen Luzerner Hotels wehren sich gegen die Tourismuszone – allenfalls auch juristisch.

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Die grossen Luzerner Hotels an exponierten Lagen, im Bild der «Schweizerhof», wehren sich gegen die vom grossen Stadtrat beschlossene Tourismuszone. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die grossen Luzerner Hotels an exponierten Lagen, im Bild der «Schweizerhof», wehren sich gegen die vom grossen Stadtrat beschlossene Tourismuszone. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

«Wir werden alle Möglichkeiten prüfen und schliessen im weiteren Verlauf auch Rechtsmittel nicht aus.» Patrick Hauser, Mitbesitzer des Hotels Schweizerhof, und weitere Hotelierkollegen der grossen Häuser in der Stadt Luzern künden Widerstand gegen die Tourismuszone an. Die vom Grossen Stadtrat am Donnerstag beschlossene Tourismuszone beschränkt unter anderem allfällige private Wohnanteile in den Hotels auf maximal 20 Prozent. Luzern ist die erste grosse Schweizer Stadt, die eine solche Zone – mit Support der Mitte-links-Parteien – einführt. Die Stimmbevölkerung kann im kommenden Juni über die neue Bau- und Zonenordnung befinden.

50 statt 20 Prozent gefordert

Die Hotelbetreiber kritisieren, die neue Zone würde die Bedingungen für die Häuser an exponierten Lagen verschlechtern. «National»-Verwaltungsratspräsident Umberto E. Erculiani sagt: «Das war ein schwarzer Tag für die Luzerner Hotels. Wir werden diese unternehmerfeindliche Politik bekämpfen.» Für Stephan Wey, Verwaltungsratspräsident des «Europe», bräuchte es eine flexiblere Lösung. Der Anteil für Wohnen und Arbeiten in der Hotelnutzung sollte gemäss Wey nicht nur 20, sondern 50 Prozent betragen.

Christian Bertschi / Neue LZ

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