HOTELLERIE: Victoria-Jungfrau erleidet Gewinneinbruch

Der Umsatz der Holdinggesellschaft Victoria-Jungfrau Collection, zu der auch das Palace in Luzern gehört, lag im Jahr 2008 mit 93,6 Millionen Franken nur knapp unter dem Vorjahr. Dafür ging der Gewinn massiv zurück.

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Das Hotel Palace, vom See aus gesehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Hotel Palace, vom See aus gesehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Konzerngewinn um 41,5% auf 3,8 Millionen Franken. Das Total der Übernachtungszahlen reduzierte sich um 10,2% auf 163'321. Der Generalversammlung vom 22. Mai 2009 beantragt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 5%, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Das Geschäftsjahr 2008 der Victoria-Jungfrau Collection, zu der die Hotels Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken, das Palace in Luzern, das Eden au Lac in Zürich und das Bellevue Palace in Bern gehören, habe sich neun Monate lang von einer vorwiegend heiteren Seite präsentiert, sich jedoch unter dem Einfluss der Finanzkrise und der einsetzenden globalen Rezession im letzten Quartal zusehends getrübt, wie es weiter heisst.

Weniger USA-Geschäftskunden
Nachdem das Palace 2007 noch einen Rekord von 31'373 Zimmernächten vermelden konnte, ging diese Zahl im Berichtsjahr um 14,7% auf 26'756 zurück. Die Einbusse von 4617 Zimmernächten wurde zum grössten Teil durch den starken Buchungsrückgang bei den Geschäftskunden aus den USA verursacht. Auf Jahresbasis reduzierte sich die Belegungsrate von 63,2% auf 53,8%.

Wichtigste Herkunftsländer der Gäste waren im Palace wie im Vorjahr die Schweiz mit 42,6%, die USA mit 10,1%, Deutschland mit 9,9% und Grossbritannien mit 4,5%. Die Übernachtungen von Gästen aus den asiatischen Märkten waren allgemein rückläufig. Demgegenüber stieg die Bedeutung der Golfstaaten.

scd