Hotels drücken sich die Preise

Jeden Tag ein anderer Preis: Luzerner Hotels wirtschaften immer öfter wie Fluggesellschaften. Doch das System hat auch Tücken.

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Tino Wagner, Revenue Manager im «Radisson», checkt den Markt. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Tino Wagner, Revenue Manager im «Radisson», checkt den Markt. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Weil Hoteliers in schlechten Zeiten oft panisch die Preise senken, ist der Durchschnittspreis der Luzerner Hotelzimmer in den letzten Jahren stetig gesunken. Während früher fixe Preise galten, passen Hotels ihre Preise heute auf den Tag genau an: Revenue Management heisst dies in der Fachsprache. Mit flexiblen Preisen soll so der optimale Umsatz herausgeholt werden – vorausgesetzt, es wird richtig angewandt. Auf dem Marktplatz Luzern funktioniert dies aber noch nicht: «Die meisten betreiben das Revenue Management unstrukturiert und ohne Ausbildung», sagt Wilhelm Weber der Swiss Hospitality Solutions AG. Die Branche setzt jetzt deshalb auf Ausbildung: Die Luzerner Hotelfachschule hat das Fach vollumfänglich in den Stundenplan genommen.

sra

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