[13:55] Odermatt Zeline

Elisabeth Mühlebach hilft seit 45 Jahren, Trauben abzulesen.

Quelle: Tele 1

Rebbau
«So wenig gab es noch nie» – 50 Prozent weniger Trauben in der Zentralschweiz

Frost im Frühling, viel Regen und Hagel im Sommer – für die Rebbauern war es ein schwieriges Jahr. Wie schlimm es die Reben erwischt hat, sieht man nun bei der Weinlese. In der Zentralschweiz rechnet man diesen Herbst mit rund 50 Prozent weniger Trauben als sonst.

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Das schöne Wetter auf dem Rebberg in Hohenrain täuscht – ein solch ertragsarmes Jahr habe man noch selten erlebt: «Seit 45 Jahren helfe ich bei der Weinlese, aber so wenig gab es noch nie», sagt Elisabeth Mühlebach gegenüber PilatusToday und Tele 1. 80 Prozent weniger Trauben werden heuer abgelesen.

Dies bestätigt auch Beat Felder, Verantwortlicher Rebbau Zentralschweiz, und nennt als Grund das aussergewöhnliche Wetter. Von Frost über Starkregen und Mehltau bis zu Hagel: Die Wetterkapriolen führten zu grossen Schäden. Doch nicht nur das ist ärgerlich: «Es ist ein dummer Zeitpunkt, der Markt zieht an, alle schreien nach lokalen Produkten und genau jetzt gibt es wenig Wein», so Beat Felder.

Trotz weniger Ertrag bleibt der Rebbauer Josef Estermann positiv. Wieso, erzählt er im Video. (red)

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