HUBELMATT-TUNNEL: Kristallfund: Die Strahler wollen weitersuchen

Der Hubelmatt-Tunnel offenbart unerwartete Schätze. 70 Kristalle haben Strahler bis jetzt bergen können – und es sollen noch mehr werden.

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Die beiden Strahler Franz Stalder (links) und Roland Furrer mit einigen der gefundenen Kristalle. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die beiden Strahler Franz Stalder (links) und Roland Furrer mit einigen der gefundenen Kristalle. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Stolz zeigen die beiden Strahler Roland Furrer und Franz Stalder die Kristalle, welche sie aus dem Luzerner Hubelmatt-Tunnel geholt haben. Sie stehen vor dem Eingang des Tunnels, der von der Allmend bis zum Geissensteinring führt. Hier haben vor wenigen Tagen Mineure bei Bauarbeiten die Kristalle in einem Hohlraum, der so genannten Kluft, entdeckt. Die beiden Strahler haben dort daraufhin rund 70 Kalzit-Kristalle herausgeholt. Die Steine mit dem geschätzten Wert von einigen tausend Franken dürften zwischen sechs und zwölf Millionen Jahre alt sein.

Gemäss dem Baustellenchef Jürg Biese von der Baufirma Implenia Bau AG sollte es möglich sein, dass die Strahler nochmals in den Tunnel können, dessen Durchstich am Donnerstag stattgefunden hat. Die Kristalle sind Eigentum des Kantons; sie werden dem Natur-Museum übergeben.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.