Ab kommender Woche müssen Hunde im Wald an der Leine geführt werden

In den Luzerner Wäldern und Gebieten am Waldrand gilt vom 1. April bis 31. Juli Leinenpflicht sowie in Naturschutz- und Wildtiergebieten ganzjährig. Es werden Kontrollen durchgeführt und Missachtungen gebüsst.

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(rai) Während der Brut- und Setzzeit soll der Schutz von jungen Wildtieren und Vögeln gewährleistet werden. Deshalb gilt im ganzen Kanton Luzern vom 1. April bis zum 31. Juli eine Leinenpflicht für Hunde im Wald oder näher als 50 Meter am Waldrand, wie die Staatskanzlei Luzern mitteilt. In Naturschutz- und Wildtiergebieten gilt die Leinenpflicht das ganze Jahr über.

Beim Spazieren im Wald gehört der Hund an die Leine.

Beim Spazieren im Wald gehört der Hund an die Leine.

Bild: Staatskanzlei Luzern

Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Busse

Die Leinenpflicht der Hunde wird kontrolliert. Eine Widerhandlung wird als Ordnungsbusse geahndet und mit  100 Franken in normalen Wäldern, beziehungsweise mit 150 Franken in Naturschutz- und Wildtiergebieten gebüsst, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald sowie Interessengruppen haben in der Vergangenheit schon viel Aufklärungsarbeit geleistet, um Hundehalter zu sensibilisieren. Besonders gefährdet sind trächtige Rehe, ihre frisch gesetzten Kitze, junge Feldhasen, Füchse oder Dachse sowie am Boden brütende Vögel und ihre Gelege.