Hunderte vergnügen sich auf dem Rotsee

Die hervorragende Eisqualität und eine durchgehende Dicke von mindestens 14 Zentimeter machen es möglich: Zum ersten Mal seit 26 Jahren wird der Rotsee zum Eislaufen freigegeben.

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Kommt nicht alle Tage vor: Ein gemütlicher Spaziergang auf dem zugefrorenen Rotsee. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)

Kommt nicht alle Tage vor: Ein gemütlicher Spaziergang auf dem zugefrorenen Rotsee. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)

Die Eisdecke auf dem Rotsee ist dick genug. Seit 15 Uhr kann das Eis innerhalb der markierten Zonen begangen werden. Das schreibt die Stadt Luzern in einer Medienmitteilung vom Montag. Damit ist nun auch offiziell gestattet, was zahlreiche Ausflügler am Wochenende sowieso schon machten.

Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch
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So vergnügten sich am Sonntag bereits rund 150 Personen auf dem Rotsee, der gemäss René Sennhauser, Chef der Wasserpolizei Luzern, schon seit Ende letzter Woche über «allerbeste Eisqualität» verfügt. Um ein Gewässer freizugeben, braucht es eine durchgehende Eisdicke von mindestens 14 Zentimeter.

Das letzte Mal war der Rotsee im Winter 1985/1986 zugefroren.

Wahrscheinlich nur ein kurzes Vergnügen

Wer auf dem Rotsee Schlittschuhlaufen möchte, der sollte sich besser beeilen. Den wie die Stadt mitteilt, müsse wegen den steigenden Temperaturen damit gerechnet werden, dass der Rotsee bereits in wenigen Tagen wieder gesperrt werden muss.

pd/zim/rem

Die sechs Eisregeln

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft hat für sicheres Vergnügen auf dem Eis folgende sechs Eisregeln aufgestellt:
- Eisflächen nur betreten, wenn sie freigegeben worden sind.
- Rettungsgeräte (Leitern, Stangen, Ringe, Bälle, Leinen usw.) sind keine Spielzeuge.
- Die Anweisungen der Ordnungsorgane und der Behörden sind strikte einzuhalten.
- Bei Rissbildung, verursacht durch Tauwetter, sind Massenansammlungen zu vermeiden.
- Selbstrettung bei Eiseinbruch: Sofort Arme ausbreiten und versuchen, in der gleichen Richtung hinauszugelangen, aus der man eingebrochen ist.
- Rettung bei Eiseinbruch: Sofort weitere Helfer alarmieren und sich nur in Bauchlage und mit einem Rettungsgerät dem Eingebrochenen nähern.

pd/zim

Zugefrorener Rotsee im Jahre 1934. (Bild: Luzerner Stadtarchiv / Krause)
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Zugefrorener Rotsee 1970 (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Zugefrorener Rotsee 1978 (Bild: H.P. Jaeger / Luzerner Stadtarchiv)
Zugefrorener Rotsee 1970 (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Im Winter 1928 / 1929 treiben Eisschollen vor der Kapellbrücke. (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Eisschollen im Winter 1928 / 1929 am Schweizerhofquai. (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Blick vom Kapellplatz auf die Seebrücke. (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Eisschollen im Winter 1928 / 1929, hinten die Seebrücke. (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Eisschollen im Winter 1928 / 1929, rechts die Seebrücke. (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Der Vierwaldstättersee ist im Winter 1928 / 1929 zum Teil zugefroren (links die Hofkirche). (Bild: Luzerner Stadtarchiv)
Winterbilder von 1929 aus dem Archiv von SGV Kapitän Georg Huher, Luzern. (Bild: Georg Huber sel.)

Zugefrorener Rotsee im Jahre 1934. (Bild: Luzerner Stadtarchiv / Krause)