Hundewiese am Churchill-Quai in Luzern: Gegner sind vor Kantonsgericht abgeblitzt

Die Hundefreilaufzone am Churchill-Quai hat nicht den gewünschten Effekt: Mit der Zone wollte man den Nutzungskonflikt entschärfen - doch sie wurde zu Juristenfutter.

Sandra Monika Ziegler
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Der Luzerner Stadtrat hat im Sommer 2019 die definitive Einführung einer Hundefreilaufzone innerhalb der Grünanlage des Churchill-Quais beschlossen. Unzufrieden über diesen Entscheid sind diverse Anwohnerinnen und Anwohner. Sie fürchten um ihre Sicherheit und haben zum Teil auch Angst vor freilaufenden Hunden. Einige von Ihnen schlossen sich in der IG Churchill zusammen.

Doch es gibt auch Einzelkämpfer. Bereits bei der Bauauflage wurden Einsprachen gemacht. Die Luzerner Baudirektion ging jedoch nicht darauf ein. Gegen diesen Entscheid wurde von einer Einsprecherin Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Das Gericht solle prüfen, ob die Baudirektion zu Recht auf ihre Einsprache nicht eingetreten ist.

Weg ans Bundesgericht wird geprüft

Mit Urteil vom 10. März hat nun das Luzerner Kantonsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen. Offenkundig sei, so hält das Kantonsgericht in seinem Urteil fest, dass sich die Beschwerdeführerin gegen die geplante Erneuerung des öffentlichen Kinderspielplatzes wehre.

Die Klagepartei muss pauschal Verfahrenskosten in der Höhe von 2000 Franken bezahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig und kann vor Bundesgericht angefochten werden.  Die Beschwerdeführerin wägt den Gang ans Bundesgericht nun ab, wie sie auf Anfrage sagt.