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Uni Luzern verzeichnet Gästerekord dank Weltkongress

Diese Woche fand an der Universität Luzern unter dem Motto «Menschenwürde, Demokratie, Vielfalt» der Weltkongress für Rechts- und Sozialphilosophie statt.
Interview: Martina Odermatt
Klaus Mathis, Professor für ­öffentliches Recht an der Uni ­Luzern und OK-Mitglied. (Bild: PD)

Klaus Mathis, Professor für ­öffentliches Recht an der Uni ­Luzern und OK-Mitglied. (Bild: PD)

Mehr als 1300 Forscherinnen und Forscher aus aller Welt nahmen an diesem Anlass teil. So viele Gäste verzeichnete die Uni noch nie. Klaus Mathis ist Professor für öffentliches Recht und OK-Mitglied des Kongresses.

An der Uni fand der Kongress für Rechts- und Sozialphilosophie statt. Was genau ist Rechtsphilosophie?

Klaus Mathis: Im Gegensatz zur Rechtsdogmatik, wo bestehendes Recht angewandt wird, beleuchtet man bei der Rechtsphilosophie das bestehende Recht aus kritischen Blickwinkeln und hinterfragt es.

Dieser Kongress wurde in vergangenen Jahren in namhaften Städten wie Peking, Washington oder Frankfurt durchgeführt. Wieso bekam auch Luzern den Zuschlag?

Die Schweizerische Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie erhielt eine Anfrage vom internationalen Verband. Paolo Becchi lehrte damals an der Universität Luzern Rechts- und Staatsphilosophie und sass gleichzeitig im Vorstand der schweizerischen Sektion. Entscheidend war auch, dass der damalige Rektor Paul Richli voll hinter dem Projekt stand.

Was bedeutet die Durchführung des Kongresses für die Uni Luzern?

Es ist eine grosse Chance. Wir wollen die Internationalisierung vorantreiben und uns weltweit stärker vernetzen. An einem solchen Kongress entstehen neue Kontakte. Ich habe bereits diverse Einladungen bekommen, so zum Beispiel nach Brasilien, oder Polen. Einige Forscher wollen wiederum nach Luzern kommen, um Referate zu halten und gemeinsame Forschungsprojekte zu realisieren.

Sie haben diese Woche als Forscher und OK-Mitglied erlebt. Ihr Highlight?

Der Workshop zur Menschenwürde. Wir konnten dort einen 1000-seitigen Band präsentieren. Im Buch wird untersucht, inwiefern die Menschenwürde Eingang in die Rechtsordnungen europäischer Staaten gefunden hat. Die Autorinnen und Autoren konnten ihre Beiträge präsentieren und es gab eine Diskussion über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den verschiedenen Ländern.

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