IG Rütihof übergibt der Gemeinde Ebikon rund 550 Unterschriften zum Erhalt der Familiengärten

Die Familiengärten auf dem Areal Rütihof sollen bestehen bleiben, fordert die Interessengemeinschaft. Für die Gemeindeinitiative hat sie fast doppelt so viele Unterschriften gesammelt wie nötig.

Beatrice Vogel
Drucken
Teilen
Die Initianten der IG Rütihof übergeben die Unterschriften an Mitarbeiter der Gemeinde Ebikon (von links): Gemeindeschreiber Roland Baggenstos, Gemeindeschreiber-Substitutin Barbara Getzmann sowie die Initianten Felix Joller, Jakob Gehringer und Mirsad Muslimovic.

Die Initianten der IG Rütihof übergeben die Unterschriften an Mitarbeiter der Gemeinde Ebikon (von links): Gemeindeschreiber Roland Baggenstos, Gemeindeschreiber-Substitutin Barbara Getzmann sowie die Initianten Felix Joller, Jakob Gehringer und Mirsad Muslimovic.

Bilder: PD

300 Unterschriften braucht es für eine Gemeindeinitiative in Ebikon. Fast doppelt so viele sind für die Initiative zum Erhalt der Familiengärten Rütihof zusammengekommen: «540 sind bereits beglaubigt, 70 weitere werden noch überprüft. Wir haben also mindestens 550 Unterschriften, die Initiative steht definitiv», sagt Mitinitiant Felix Joller. Er ist der Besitzer des Esels beim Familiengartenareal Rütihof, der bei Kindern aus dem Dorf sehr beliebt ist. Zur Unterschriftenübergabe am Montag hat Joller den Esel gleich mitgenommen.

Die Gemeinde Ebikon will auf dem gemeindeeigenen Areal Rütihof am Lamperdingenweg einen Begegnungsort erstellen. Das Areal ist am Rontaler Höhenweg gelegen. Den vier Pächtern, die auf dem Areal Familiengärten besitzen, hat die Gemeinde per Ende Oktober gekündigt. Die Pächter wehrten sich erfolglos mittels Petition und Einsprachen. Nun wollen sie – mit Unterstützung von Nachbarn und Sympathisanten – ihre Gärten mittels Initiative erhalten.

Die Initianten hoffen jedoch, dass die Initiative gar nie zur Abstimmung kommt, führt Felix Joller aus: «Wir wünschen uns, dass der Gemeinderat von selbst auf unseren Vorschlag eingeht.» Schliesslich sei der Rütihof bereits heute ein Begegnungsort, der durch einen öffentlichen Treffpunkt ergänzt werden könne. Der Vorschlag der Initianten ist, die Begegnungszone auf dem vorderen Teil der Parzelle zu realisieren, der schon heute nicht genutzt wird.

Mehr zum Thema