IHRF: Deutscher Rapper reimt für Menschenrechte

Thomas D von den «Fantastischen Vier» tritt zum Abschluss des 6. Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) auf – nach einer Rede von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.

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Nachdenkliche Pose: Der mit Spassrap-Titeln wie «Die da» bekannt gewordene Thomas D. (Bild pd)

Nachdenkliche Pose: Der mit Spassrap-Titeln wie «Die da» bekannt gewordene Thomas D. (Bild pd)

Thomas D ist bekannt für seine tiefgründigen und gesellschaftskritischen Texte, seine energievollen und authentischen Live-Auftritte und nicht zuletzt für seine zahlreichen sozialen Engagements, wie es in einer Medienmitteilung heisst. «Ich bin mittlerweile an dem Punkt, an dem ich einfach sagen kann: Lass mich mal machen. Ich brauche als ein Mensch, der viele Visionen und Lebensinhalte hat, auch keine Angst davor zu haben, einfach einen Popsong zu machen, der vor allem Spass macht. Denn ich habe dabei immer auch etwas zu sagen», erklärt Thomas D, angesprochen auf sein aktuelles Album «Kennzeichen D».

Das 3. IHRF Concert mit Thomas D reiht sich in die IHRF-Konzerttradition mit Künstlern wie Xavier Naidoo und Jimmy Cliff ein, deren Musik immer auch von einem persönlichen sozialen Engagement geprägt ist. Der Erlös geht zu Gunsten der Arbeit von Human Rights Watch für Religionsfreiheit.

Human Rights Watch ermittelt gegen Regierungen, die religiöse Verfolgungen dulden oder gar unterstützen, rapportiert Misshandlungen der internationalen Gemeinschaft und setzt via Medien die Öffentlichkeit über entsprechende Fälle in Kenntnis. Dies macht Human Rights Watch mit dem Ziel, die Respektierung der Religionsfreiheit weltweit zu fördern, wie es weiter heisst.

Das 6. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) des Zentrum für Menschenrechtsbildung (ZMRB) der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Luzern (PHZ Luzern) stellt am 5. und 6. Mai 2009 das Thema Menschenrechte und Religionen öffentlich zur Diskussion. Prominente Akteure und renommierte Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden sich am Forum einfinden und sich der öffentlichen Diskussion stellen.

scd