IKEA: «Wir glauben nach wie vor an Rothenburg»

Ikea kommt nur nach Rothenburg, wenn der Autobahnzubringer realisiert wird. Länderchef Christer Granstrand hofft und hat Plan B in der Schublade.

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Christer Granstrand, Chef Ikea Schweiz. (Bild Keystone)

Christer Granstrand, Chef Ikea Schweiz. (Bild Keystone)

Das schwedische Einrichtungshaus Ikea vermochte seinen Umsatz in der Schweiz im zurückliegenden Jahr um 15 Prozent auf 114 Millionen Franken zu steigern (siehe Artikelverweis). Lauter zufriedene Gesichter deshalb in Spreitenbach, wo Länderchef Christer Granstrand am (gestrigen) Montag zwischen «Billy» (das Regal ist nach wie vor der Verkaufsschlager) und «Faktum» (Küchensysteme legen deutlich zu) die positiven Geschäftszahlen präsentierte.

Verärgerung über Einsprachen 
beim Stichwort «Rothenburg» verfinsterte sich die Miene des fröhlichen Schweden: Nachdem Anwohner beim Bundesgericht Beschwerde gegen den Planungsgenehmigungsentscheid des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) eingereicht haben, ist einmal mehr unklar, ob und wann der Autobahnanschluss Rothenburg realisiert werden kann. Und ohne Zubringer, so Granstrand, gibt?s in Rothenburg auch keine Ikea.

Trotzdem, Christer Granstrand hofft auf eine rasche Erledigung der Einsprachen. «Wir glauben nach wie vor an den Standort Rothenburg», betonte er, «schliesslich richtet sich die Beschwerde gegen den Autobahnanschluss und nicht gegen unser Projekt.» Gleichzeitig machte der Ikea-Chef aber auch keinen Hehl daraus, dass in der Schublade ein Plan B läge; «wir müssen bei solchen Vorhaben immer mit verschiedenen Szenarien rechnen.» Konkreter allerdings wollte Granstrand nicht werden, bejahte aber die Frage, ob ein Umzug in eine Nachbargemeinde von Rothenburg denkbar wäre.

Flavian Cjacob, Spreitenbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.