Illegale Partys – Stadt greift durch

Die Häuserkampfanlage auf der Allmend wird zugemauert. Damit will die Stadt Partys verhindern und ein neues Projekt lancieren.

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Die Häuserkampfanlage auf der Allmend. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Die Häuserkampfanlage auf der Allmend. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Bei der alten Häuserkampfanlage auf der Luzerner Allmend werden regelmässig Partys gefeiert. So auch vor einer Woche. Als die Polizei die Party dann auflösen wollte, wurde sie von Chaoten mit Steinen beworfen.

Solche Aktionen will die Stadt als Grundstückbesitzerin nun mit Sofortmassnahmen unterbinden. Zusammen mit dem Kanton, dem Verwalter der längst ausgedienten Anlage, hat sie beschlossen, die Häuserkampfanlage mit Bausteinen zuzumauern. «Sämtliche Zugänge und Fenster werden verschlossen», sagt Gino Lohri, Stabschef der kantonalen Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug. Damit könne man die Attraktivität der Anlage für private Veranstaltungen reduzieren.

Die Arbeiten sollen bis Ende Sommer gemacht werden. «Sie erfolgen durch Eigenleistung und verursachen weder dem Kanton noch der Stadt nennenswerte Kosten», so Lohri.

«Lernburg» für Schüler geplant

Ein Abriss der Anlage kommt momentan nicht in Frage, da die Stadt zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz einen Teil davon in eine «Lernburg» umwandeln möchte. Dort sollen Schulklassen künftig Natur- und Tierthemen behandeln können.

Stefan Roschi

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