Im Dorfzentrum Malters entstehen 50 Wohnungen

Neben der historischen Villa Trautheim werden drei Neubauten erstellt. Der Bezug ist zwischen Ende 2020 und Anfang 2021 geplant.

Florian Pfister
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So soll die Überbauung Trautheim aussehen. (Visualisierung: PD)

So soll die Überbauung Trautheim aussehen. (Visualisierung: PD)

Drei neue Wohngebäude werden zurzeit von der Baufirma Anliker AG im Park der Villa Trautheim realisiert. Die 1½- bis 4½-Zimmer Wohnungen bieten einen Innenausbau von hoher Qualität, wie das Unternehmen in der Verkaufsdokumentation schreibt. Es werden Wohnungen sowohl zum Verkauf als auch zur Miete angeboten. Im sogenannten Parkgebäude finden 26 Eigentümer ihr neues Zuhause. Sämtliche Einheiten sind bereits verkauft und werden wohl im Frühjahr 2021 bezogen. «Bisher gibt es keine Verzögerungen und wir sind optimistisch, dass die Termine eingehalten werden können», sagt Philip Sigrist, Immobilienkaufmann der Anliker AG.

Das Gebäude Ramstein und das Gebäude Mühlehof schaffen zusammen Platz für 24 Mietwohnungen. Angeboten werden diese voraussichtlich ab Frühjahr 2020. Der Bezug ist für das Ende desselben Jahres geplant. Den bereits bestehenden Obstgarten ergänzen ein Spielplatz und Fusswege.

Photovoltaik und Grundwasserpumpe

Gemäss Beschrieb setzt man für die optimale Energienutzung auf den zertifizierten Minergie-Standard und auch in anderen Bereichen auf Nachhaltigkeit. Eine Grundwasserpumpe und eine Photovoltaikanlage sind Teil des Konzepts. Die Vergabe von Aufträgen an lokale Unternehmen unterstützt laut Sigrist zudem eine nachhaltige Wirtschaft.

Speziell am Bau, ist, dass sich die drei Häuser alle visuell voneinander unterscheiden. «Wir haben uns bewusst abgegrenzt vom gewöhnlichen Baustil von heute», sagt Sigrist. Sowohl in der Dimension als auch in der Materialisierung differenzieren sich die Bauten voneinander. Man passt sich auch den bestehenden Verhältnissen an. So baut man die Gebäude rund um den bereits bestehenden Park.

Eines der letzten Bauprojekte im Zentrum

Für die Gemeinde hat das Bauprojekt insbesondere durch die zentrale und ortsbild-prägende Lage eine grosse Bedeutung. Auch die Nähe zum Alterswohnheim Bodenmatt sei geradezu ideal, meint Gemeinderat Dani Wyss (FDP). «Dies hat den erfolgreichen Verkauf der Eigentumswohnungen bestätigt.» Malters ist in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen. «Mit attraktiven Wohngebieten in Zentrumsnähe wurden Baulücken im Siedlungsgebiet geschlossen», sagt Wyss weiter. Zukünftig soll die Wachstumsstrategie etwas gebremst werden. So sei auch die Überbauung Trautheim einer der letzten Bauprojekte inmitten von Malters. Der Fokus liege auf der inneren Verdichtung.

Weiterhin bestehen bleibt die Villa Trautheim. «Der Gemeinderat ist erfreut, dass die Eigentümer viel Geld in das Objekt investieren, um das Gebäude bald in neuem Glanz erscheinen zu lassen», freut sich Dani Wyss. Das im Jahr 1894 erbaute Gebäude ist im kantonalen Bauinventar der schützenswerten Objekte aufgenommen. Es war Wohnsitz von Malters langjährigem Gemeindeammann Hans Thürig. «Durch die Erhaltung fügt sich die Villa Trautheim ideal in die angrenzende Parkanlage ein», so Wyss.